Canna-Zwiebeln

Canna-Zwiebeln kaufen: So verwandeln Sie Ihren Garten in eine tropische Blütenoase

Manchmal schaut man aus dem Fenster und seufzt einfach nur. Der Rasen ist grün. Die Hecke ist akkurat geschnitten. Alles ist ordentlich. Aber es fehlt das Feuer. Es fehlt die Leidenschaft. Man wünscht sich dieses Gefühl von Urlaub zurück. Diese üppige Fülle, die man aus südlichen Ländern kennt. Palmen sind oft zu empfindlich für unsere Breitengrade. Doch es gibt eine Lösung. Sie schlummert in knorrigen, eher unscheinbaren Wurzelstöcken. Die Rede ist vom Indischen Blumenrohr, besser bekannt als Canna. Wer diese Pflanzen in den Garten holt, bucht quasi ein Flugticket in die Tropen.

Die Qual der Wahl bei den Knollen

Der erste Schritt ist natürlich die Canna Zwiebeln kaufen. Und hier kann man schnell den Überblick verlieren. Die Auswahl ist gigantisch. Es gibt nicht nur die eine Canna. Es gibt Hunderte Sorten. Manche bleiben klein und kompakt. Die passen hervorragend in einen Kübel auf dem Balkon. Andere wollen hoch hinaus. Sie wachsen höher als ein Mensch und bilden dichte Wände. Das schafft Privatsphäre. Ein natürlicher Sichtschutz, der auch noch blüht. Man sollte beim Kauf aber nicht nur auf die Blütenfarbe achten. Klar, Rot und Orange leuchten gewaltig. Das zieht Blicke an. Aber schauen Sie auch auf die Blätter. Es gibt Sorten mit dunkelrotem oder sogar gestreiftem Laub. Diese sehen selbst dann spektakulär aus, wenn gerade keine Blüte offen ist.

Hungrige Sonnenanbeter im Wachstumswahn

Nun geht es an das Einpflanzen. Hier ist Geduld gefragt. Canna hassen Kälte. Frost ist ihr Todesurteil. Warten Sie also unbedingt die Eisheiligen ab. Erst wenn die Nächte mild bleiben, dürfen die Knollen raus. Suchen Sie den sonnigsten Platz, den Sie haben. Schatten mögen diese Diven überhaupt nicht. Dort kümmern sie nur vor sich hin. In der Sonne aber explodieren sie förmlich. Man kann ihnen fast beim Wachsen zusehen. Doch dieses Wachstum hat seinen Preis. Canna Zwiebeln sind hungrig. Sehr hungrig sogar. Geben Sie ordentlich Kompost oder Langzeitdünger in die Erde. Wer hier spart, wird mit mickrigen Pflanzen bestraft. Und vergessen Sie das Wasser nicht. Diese Pflanzen haben einen Durst, der kaum zu stillen ist. An heißen Sommertagen muss die Gießkanne glühen.

Das Winterquartier für die schlafenden Riesen

Irgendwann neigt sich der Sommer dem Ende zu. Die Tage werden kürzer. Die Nächte kühler. Jetzt heißt es aufpassen. Der erste Frost im Garten beendet das Schauspiel abrupt. Die Blätter werden schwarz und matschig. Das sieht traurig aus, ist aber das Signal zum Handeln. Die Canna ist bei uns nicht winterhart. Sie muss raus aus der Erde. Das klingt nach Arbeit. Ist es auch ein bisschen. Aber es lohnt sich. Graben Sie die Wurzelstöcke vorsichtig aus. Schneiden Sie das Kraut handhoch über der Knolle ab. Klopfen Sie die grobe Erde ab, aber waschen Sie die Wurzeln nicht. Jetzt brauchen die Knollen Ruhe. Ein kühler Keller ist ideal. Frostfrei muss er sein, aber nicht zu warm. Legen Sie die Rhizome in eine Kiste mit Sand oder Sägespänen.